Katja Puschnik Katja Putschnik

Katja Puschnik

Bei der Fotografie „Nietzschestraße“ handelt es sich um ein Werk, das einen Teilaspekt aus der Umgebung herausreißt und den Betrachter so vor Fragen stellt. Was passiert in dieser Umgebung? Wer sind die Nutzer der Struktur? Wo fährt sie hin?

Diese Fragen und die Rohheit des Bildes bestimmen den ersten Gefühlseindruck.
Die symmetrische und flächige Darstellung eröffnen einen zweiten. Sie abstrahieren die Fotografie auf gewisse Weise, geben ihr monumentale Kraft und verstärken zeitgleich den brutal wirkenden Inhalt. Ein Bild, das in seiner Ambivalenz zwischen Schönheit und Brutalität irritiert. Die Schönheit der Symmetrie, der Farben und Strukturen. Die Brutalität der Materialien und des Inhalts. Die Einordnung fällt schwer.

Einstig der Titel des Bildes lässt auf Gefühlseinordnung hoffen. Nietzschestraße. Der Entstehungsort der Fotografie, der die Möglichkeit birgt den räumlichen Kontext zu ergründen.

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